Haut und Barthaar vorbereiten
Das Gesicht mit warmem Wasser reinigen. Wärme macht das Barthaar weicher; der Hobel kann es dadurch leichter und mit weniger Reibung schneiden.
Ritual 01 · Hobelrasur
Gründlich, kontrolliert und hautschonend: Mit guter Vorbereitung und wenig Druck wird aus dem Rasierhobel ein präzises Werkzeug für den Alltag.

Eine gute Hobelrasur beginnt lange vor dem ersten Zug. Wärme, stabiler Schaum und eine ruhige Führung schützen die Haut.
Das Gesicht mit warmem Wasser reinigen. Wärme macht das Barthaar weicher; der Hobel kann es dadurch leichter und mit weniger Reibung schneiden.
Eine Rasierseife oder Rasiercreme mit einem feuchten Rasierpinsel zu feinporigem, glänzendem Schaum aufschlagen und zwei Minuten einwirken lassen.
Einen Rasierhobel ungefähr im 30-Grad-Winkel ansetzen. Kurze Züge, kaum Druck und regelmäßiges Ausspülen geben Kontrolle.
Zuerst mit der Wuchsrichtung arbeiten. Bei Bedarf erneut einschäumen und quer zum Strich rasieren. Gegen den Strich erst, wenn die Haut diese Technik gut verträgt.
Schaumreste mit kühlem Wasser entfernen, trocken tupfen und eine milde, alkoholarme Pflege auftragen. Reiben reizt frisch rasierte Haut unnötig.
Klinge, Kopf und Griff gründlich ausspülen. Den Pinsel locker ausschlagen und frei trocknen lassen; passende Halter und Klingen halten den Platz geordnet.
Der Hobel arbeitet mit seinem Eigengewicht. Mehr Druck macht die Rasur selten gründlicher, erhöht aber das Risiko für Reizungen.
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